manfred_eisnerManfred Eisner – LesArtWIDERHALL

AUCH TOTE KÖNNEN HEITER SEIN …

Hacks trifft auf Gernhardt trifft auf Rühmkorf.
“Ich möchte gern ein Holperstein in einer Pflasterstrasse sein”. (Hacks)
“Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?” (Gernhardt). “Heh, Herr Ober, eigentlich bin ich ein großer Lober”. (Rühmkorf).
Ein literarisch-musikaischer Abend im Geiste der “Reim-muß-bleim”-Fraktion.
Vorgetragen von Manfred Eisner und Rolf Römer (Saxophone und Bassklarinette).

Weitere 50 Programme mit wechselnder Besetzung, wie „Wein-Lese“, “Im Schneegebirge Hindukuh da sitzt ein alter Marabu – Schräges und Skurriles“, „Französische Indiskretionen“ u.a.

Manfred Eisner studierte Sport, Geschichte und Darstellendes Spiel in Berlin und schloss das Studium mit dem Staatsexamen ab. Ab 1989 absolvierte er eine Schauspielausbildung bei Erich Schwarz (Schiller-Theater), Eike Steinmetz (HdK Berlin) und Philippe Hottier in Berlin und Paris (Théatre Du Soleil). Es folgten viele Theater-Engagements mit Regisseuren wie Marcel Pomplun, Bernd Mottl, Stefan Bachmann, Andrea Vilter, Christoph Batscheider, Erich Schwarz, Gundula Weimann, Bernward Konermann u. a. in Berlin (Schiller-Theater-Werkstatt, Theater unterm Dach, Theater am Halleschen Ufer, Theater Zerbrochene Fenster), Dortmund (Kinder-Musical), Weimar u. a. 1991 spielte er auf dem Theaterfestival in Avignon in einer Inszenierung von Bernd Mottl (Komödie der Eitelkeit). Es folgten Tourneetheater und Gastspiele. Filme drehte er unter anderem mit Rosa von Praunheim, John Delbridge, Rüdiger Nüchtern und zuletzt mit Jörg Lühdorff (2030 – Aufstand der Jungen). In den letzten Jahren war Manfred Eisner hauptsächlich an der Mitwirkung von verschiedenen Hörspiel- und Literatur CDs (zuletzt „Lord Henry“ in „Dorian Gray“, sowie „Die Stadt heißt Helsinki – Gedichte von Claes Andersson“) beteiligt, arbeitete als Voice Over für verschiedene Fernsehanstalten zuletzt für ARTE (Raising Resistance –Killing Seeds), erstellte Sprachaufnahmen (Audioguide) für das Museum Europäische Kulturen (Staatliche Museen Berlin) und arbeitete als Synchronsprecher . Er war Mitbegründer im Jahr 2001 der Gruppe DIE VORLESER im Künstlerhaus Berlin der Katholischen Akademie (Regie, Dramaturgie, Interpret) und gründete 2003 die Lesebühne „LesArt WIDERHALL“ (ca. 50 Programme). Im Rahmen der Veranstaltungen von LesArt WIDERHALL arbeitete er mit verschiedenen Schauspielern und Musikern (u.a. mit Denise Gorzelanny, Claudia Jakobshagen, Simone Kabst, Astrid Kohrs, Ann Vielhaben, Iris Artajo, Romanus Fuhrmann, Erich Schwarz, Karl-Heinz Barthelmeus, Oli Bott, Rolf Römer, Peter André Rodekuhr, Jürgen Meyer-Metzenthin, Wolfgang Köhler, Sami Väänänen, Jarkko Riihimäki, Ilya Kurtev, Peter Maus) zusammen. Seine literarisch-musikalischen Veranstaltungen führten in alle deutschsprachigen Gebiete, sowie ins europäische Ausland. Zudem war er mit verschiedenen ausländischen Autoren auf Lesereise in Deutschland.

zur Homepage